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Therapeutischer Tourismus und Kurreisen in Ägypten


Kurreisen und therapeutischer Tourismus

 

Das Touristen-Angebot Ägyptens ist inzwischen so vielfältig, dass es keine Jahreszeit gibt, in der dieses Land kein Reiseziel darstellt. Neben den religiösen und archäologischen Gründen nach Ägypten zu kommen, sind es die Badeorte, internationale Ausstellungen und Tagungen, Prämien-Reisen, Kunst und Kultur, Sportangebote, Festivals und Einkaufsmöglichkeiten, die Touristen ins Land ziehen.



Kur-Tourismus ist ein offensichtlich herausstechendes Produkt ägyptischer Diversifizierungs-Politik. Neben heißen Quellen hat das Land einen Reichtum an Besonderheiten zu bieten, die man für therapeutische Erholung verwenden kann. Wissenschaftliche Proben bestätigen den medizinischen Wert dieser Quellen, die bei vielen Krankheiten wie Knochen-, Haut-, Nieren- oder Lungenleiden helfen können. Auch die chemische Zusammensetzung des Wassers des Roten Meers durch den Korallenreichtum hat einen kurierenden Effekt bei Schuppenflechten.

 

Therapy in Ägypten: Eine sokratische Empfehlung

 

Schon zur Blütezeit Griechenlands fand die therapeutische Eigenschaft Ägyptens Klima Erwähnung. Sokrates, Gründer der Luft- und Wasserkur, bezieht sich in seinem bekannten Essay "Ägypten und Klima-Therapie" auf diese Besonderheit. Er rät den Menschen darin in Ägypten das warme Wetter und die erfrischende Meeresluft zu genießen. Seinem Rat folgend, kommen seit hunderten von Jahren Touristen auf Kur nach Ägypten, die unter dem kühlen feuchten Klima in Europa leiden.

 

Touristenattraktivitäten mit therapeutischem Wert

 

Orte, an denen Kurangebote vorhanden sind, sind unter anderen Helwan, Hurghada, Fayoum , Aswan, Sinai, and Safaga und die Rote Meer Küste.

 

Aswan, Sandbäder und der Süden

 

Der Deutsche Wissenschaftler Bedouno Sanouni kam vor einiger Zeit nach Ägypten um Untersuchungen zu machen. Er wollte die Quantität des Elementes Radon in einigen Touristengebieten wie Aswan, messen und damit ihre Eignung als Kurorte für Krankheiten wie Rheuma feststellen. Dr. Magdi Michael, Abteilungsleiterin des Isis Resorts in Aswan, gibt an, dass das Gebiet für seine natürlich therapierende Wirkung seit der Pharaonen-Zeit bekannt war, wie Inschriften vom Kom Ombo Tempel entüllen.

 

 

Aswans trockenes Klima ist zwischen Mai und September ideal um ein Sandbad zu nehmen. Diese Therapie ist bei Rheuma und rheumatischer Arthrose ein wirkungsvolles Mittel. Viele Hotels in Aswan verfügen demnach über Physiotherapie-Zentren, das von erfahrenem und geschulten Personal geleitet wird und verschiedene Varianten von Massage-Therapie leistet. Daneben finden die Behandlungen von rheumatischen Patienten im heißen Sand am Gebirgsrand statt. Die ruhige, wunderschöne Landschaft, noch fern von Umweltverschmutzung und die reine Luft tragen ihren Teil zur schnellen Genesung bei. Alles in Allem bietet Aswan mit Sonnschein durchs ganze Jahr und der hohen Trockenheit die ideale Atmosphäre für eine Kur bei Rheuma oder Asthma.

 

Noch weiter im Süden stellt auch Abu Simbel mit einer hohen Rate an ultraviolett Strahlung und einer ariden Periode von Dezember bis März eine entsprechende Umgebung für die Behandlung dieser Krankheiten dar.

 

Die nubische Bevölkerung dieser Region praktiziert noch immer ihre traditionelle Medizin, besonders die Anwendung von Heilkräutern. Es wird eine Pflanze mit dem Namen "Halef al-Bar" gegen übliche Erkältung benutzt. "Damsisa" hilft bei Erkrankungen des Harnweges und gemahlene und geröstete Granatapfelschale gegen die Ruhr.

 

 

Heilende Quellen und Kräuter des "Neuen Tals" – "el-Wadi el-Gedid"

 

Ein anderes Zentrum therapeutischen Tourismus ist das so genannte Neue Tal. Heiße Quellen und Sand mit kurativen Eigenschaften, sowie Heilkräuter sind Facetten der Region, die auch ein typisch trockenes Klima stellt. Brunnen und Quellen, die in Swimmingpools münden, erreichen eine Temperatur von 35 bis 45 Grad zu allen Jahreszeiten. Therapiert werden damit sowohl übliche Erkältungen sowie Rheuma und Hautkrankheiten wie Schuppenflechten.

Die über das Gebiet verteilten Heilkräuter sind "al-Sekran", dessen Extrakt als Betäubungsmittel bei Operationen dient, "Jujube" (im Ägyptisch-Arabischen auch als Karkadé bekannt) wird gegen Bluthochdruck verwendet, besonders wenn dieser durch Stress verursacht ist.

 

Rotes Meer und Behandlung von Schuppenflechten

 

Am Roten Meer sind Marsa Alam und Safaga die bekanntesten Orte für therapeutische Ziele. Safagas Potential zur Gesundheitsförderung war im Zentrum Medialer Aufmerksamkeit als eine Gruppe des National Research Centers (NRC) herausfand, dass hier Hilfe bei der chronischen Hautkrankheit mit dem Namen Schuppenflechte, deren Ursachen nicht geklärt sind und bei rheumatischer Arthritis (chronische Entzündung der Gelenke) geleistet werden kann. Entsprechend den Wissenschaftlern des NRC sind in Safaga mehrere Faktoren natürlich vorhanden, die zur erfolgreichen Therapie beitragen. Das hohe Gebirge ist ein natürlicher Schrim gegen Wind und Sandstürme. Die Luft ist deshalb frei von Partikeln, die die für die Behandlung essentielle Ultraviolett-Strahlung ablenken oder absorbieren könnten. Der kurvenförmige Strand garantiert eine ruhige Wasserlage, die die UV Strahlen zudem reflektieren.



Auf Grund der Vielfalt des Korallenriffs ist das Wasser dort 35% salziger als anderorts. Auch das trägt in hohem Maße zu einer guten Behandlung von Schuppenflechte, Psoriasis, bei. Mehr Salz, wie man es am Toten Meer in der Extremform erlebt, bedeutet mehr Auftrieb. Dass soll zu einer besseren Durchblutung führen. Die Konzentration von gelöstem Salz in- und außerhalb des Körpers beeinflusst nach Angaben des NRC die Therapy positiv.


In der Region wurde auch Sand gefunden, der radioactive Elemente und Mineralien enthält und effektiv in der Behandlung von Rheuma ist. Analysen haben im Erdreich auch schwarzen Sand gefunden, nützlich für die Therapie von chronischer Arthritis, Rheuma und Hautentzündungen. Wer an rheumatischen Krankheiten leidet, wird in schwarzen Sand bis zum Bauchnabel eingegraben. Das ganze geschieht zweimal täglich, nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang und über einen Zeitraum von zirka einem Monat.

 

Psorasis Patienten baden andererseits im Meer und liegen in der Sonne, ebenfalls zweimal täglich. Die Dauer des Sonnenbades wird vom Therapeuten vorgeschrieben und sollte innerhalb eines Monats sichtbare Wirkung zeigen, je nach Härte des Falls. In akuten Fällen wird Patienten geraten, die Behandlung zu wiederholen.

 

Andere Kurorte für die Therapie von Rheuma und Nierenerkrankungen

 

 

Um die Siwa , sind Gabal Takrour (Takrour-Berg) und Hammamat Kilopatra (Cleopatras Bad) die wichtigsten Spots für therepeutischen Tourismus.

 

Die Oase Siwa hat viele Eigenschaften, die es ans obere Ende der Liste stellt, die für therapeutische Ziele in Ägypten empfohlen sind. Es besticht durch die ruhige, saubere Natur und die milden Temperaturen. Das saubere, aus der Tiefe quellende Mineralwasser kann gekocht und gegen Nierensteine eingesetzt werden.

 

Im heißen Sand um den Gabal Takrour warden rheumatische Patienten eingegraben.

 

Altes Helwan und seine Schwefel-Quellen

 

Die Region Helwan ist direct südlich von Kairo gelegen und einzigartig in der geographischen Lage und den Quellen von mineralischem Wasser, mit weltweit unvergleichlichen Eigenschaften. Es ist schon einige Jahre für diese Quellen bekannt. Der in Ain el-Seera gewonnene Ton enthält natürliche Komponenten mit medizinischer Wirkung für alle rheumatischen Leiden. Das immerzu warme Wetter ist bei vielen Leiden zuträglich. Das Schwefel-Zentrum in Helwan für Rheuma- und Physiotherapie wurde gegründet, um Behandlungen folgender Krankheiten anzubieten: Osteoarthritis, rheumatische Arthritis, Myositis, Neuritis, Neuralgia, Myopathie, Neuropsychotische Erkrankungen (chronische Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Lungenentzündung und Asthma), Hautkrankheiten (Krätze, Ekzeme, Akne und Schuppenflechte), Frakturvereinigungen, Gelenkversteifung, Durchblutungsstörungen

 

Oyoun Mossa and Hammam Pharaon in Sinai

 

Oyoun Mossa (Moses Quellen) und Hammam Pharaon (Pharaohs Bad) sind die beiden wichtigsten Kurziele auf dem Sinai. Diese Region mit ihrem Schwefelreichtung wurde schon von frühen französischen Expeditionen bemerkt. Es besitzt das schwefelreichste Wasser, dass man überhaupt auf der Welt findet.

 

Zusätzlich ist das Wetter trocken und der Sand warm. Hammam Pharaon ist eine Gruppe heißer Schwefelquellen, die sich ca. einen Kilometer entlang des Golfes von Suez erstrecken und zur Rhemabekämpfung eingetzt werden. Oberhalb dieser Quellen liegt eine Steinwanne, die Einheimische als heißes Badebecken benutzten, wobei die Hitze, die durch das darunter fließende Schwefelwasser verursacht wurde, abgeleitet wurde.

 

Das Areal der Oyoun Mossa erstreckt sich über zwölf Quellen, die im Norden der Ostküste des Golf von Suez liegen. Besucher sind von der spirituellen Atmosphäre dort oft tief beeindruckt.

 

Die bedeutende Rolle von Therapie in Ägyptens Vergangenheit, findet heute kaum Beachtung. Im 19. und 20. Jahrhundert war Ägypten unter Reisenden fast so wichtig für Kururlaub wie für klassische Studienreisen alter Denkmäler. Und auch heute werden noch viele mit den selben alten und natürlich vorhandenen Mitteln heißer Quellen, trockenem Klima und Sandbädern geheilt.

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